Skip to content

Kernteamhandbuch

Mädchenzeit

Idee: Die Kids entdecken anhand Corri ten Booms Tagebuch biblische Wahrheiten mit passenden Bibelversen. Sie können frei entscheiden, welche Stationen sie besuchen (eher ruhige oder aktionreiche). Jede Station wird von einem MA betreut, welcher quasi alle 20 min die Station von neuem beginnt/anbietet. Dabei besteht jede Station aus einer Tagebuchseite von Corri mit einer passenden Aktion dazu. 

(Ihr könnt euch auch gerne auf weniger Stationen beschränken oder anstatt der freien Auswahl die Stationen als Kleingruppen durchlaufen. Entscheidet einfach, wie es für euer Camp und eure Mädels am Besten passt 😉 ) 

Vorbereitung:  

  • ein Gebet für die Mädelszeit beten 
  • Hefte für Mädels basteln (siehe Bsp. Druckvorlage) 
  • Tagebuch für Corri als Requisit suchen (z.B. Camissio.Notizbuch) 
  • eine MA als Corri aussuchen (+ “Text Einstieg 
  • eine MA als Moderatorin aussuchen 
  • für jede Station die Tagebuchseite und Material bereitlegen (siehe Übersicht Stationen) 



Übersicht Ablauf 

Zeit Phase Inhalt Material 
2 min Begrüßung Moderator begrüßt und stellt besonderen „Gast vor“ (Corri)   
8 min Einstieg + Erklärung Stationen Ein MA spielt Corri ten Boom: kurz aus ihrem Leben & zeigt ihr Tagebuch, hat aber nicht Zeit alles zu erzählen, daher gibt es Stationen, an denen ihre Tagebuchseiten einzeln entdeckt werden können (siehe weiter unten”Text Einstieg”) Jedes Mädchen bekommt ein eigenes Tagebuch (siehe Vorlage, am besten vor der Mädelszeit schon gefaltet haben) Tagebuch Corri (z.B. camissio-Notizbuch) Tagebuch Mädels (siehe Druckvorlage) 
45 – 95 min Arbeitsphase/ Stationen Mädels dürfen Station frei wählen und ggf. länger bleiben statt wechseln Option 1 nur eine Spielzeit 40min: Erster Zeitslot Station wählen 20min, dann 5min Wechselzeit, dann zweiter Zeitslot 20min Option 2 zwei Spielzeiten 90 min: Erster Zeitslot Station wählen 20min, dann 5min Wechselzeit, dann zweiter Zeitslot 20min, dann 5min Wechselzeit und Snack bei Kleingruppenleiterin abholen, dann dritter Zeitslot 20min, dann 5min Wechselzeit, dann vierter Zeitslot 20min   
10 min Abschluss/ Reflexion (+ Snackzeit, falls Option 1) Zusammenkommen: Corri kommt wieder und fragt, was die Kids aus ihrem Tagebuch gelesen/gelernt haben.  -> Kernsätze gemeinsam mit Moderator und Corri wiederholen (Überschriften der Stationen) Corri: „Es gibt noch mehr Wahrheiten in der Bibel“ -> Gebet: Gott danken, dass er uns so sehr liebt und so viele Ermutigen und Tipps für uns in der Bibel aufschreiben hat lassen Tagebuch Corri (z.B. camissio-Notizbuch) mit Kernsätzen 



Übersicht Stationen 

St. Inhalt/Kernsatz Aktion Stationen Bibelvers Stat. Material 
Ich bin mutig   Versteck & Abschlagen   Josua 1,9 „mutig & stark“ Tagebuchseite, Bibel, Stifte 
 2 Gott leuchtet durch mich Hüpfburg mit Bällen (=Flöhe) *: Alle Kids inklusive Bälle dürfen auf den Wabbel-Babbel. Die Bälle dürfen nicht berührt werden. Ansonsten muss das Kind raus. Dort wartet eine Aufgabe, die es lösen muss. Alle die bei der Lösung geholfen haben, dürfen wieder rein. (Idee: nur gemeinsam kann man die Aufgabe lösen) Aufgabe:Wasser von einem zum anderen transportieren, ohne Hilfsmittel  Alternative Regenprogramm: Flussüberquerung mit Bibelschmuggeln Matthäus 5,14-16 “lasst euer Licht leuchten” Tagebuchseite, Bibel, Stifte  Wabbel-Babbel, Bälle, Eimer mit Schrift  Regenprogramm: Brettchen/ Kisten/ Teppiche o.ä. & eine Bibel 
 3 Ich kann vergeben, weil Gott mir die Kraft gibt   Verbrennen: Schreibe Dinge, die du anderen vergeben möchtest auf und verbrenne den Zettel in der Schale. 2.Korinther 12,9 “Gottes Kraft wirkt in meiner Schwäche” Tagebuchseite, Bibel, Stifte Zettel, Glasschale + Teelicht + Feuerzeug 
Ich bin wunderbar gemacht Ermutigungs-Sticker Jedes Mädchen darf beliebig viele Ermutigungen schreiben und auf andere Mädchen draufkleben Psalm 139, 14 „wunderbar“   Tagebuchseite, Bibel, Stifte Sticker (normale Namenssticker), Edding 
 5 Gott zeigt mir den Weg Fußband basteln mit Bibelstelle und Glühbirne  Matthäus 5,14 “Licht der Welt” Tagebuchseite, Bibel, Stifte Bibelversübersicht, Faden, Perlen, Glühbirne-Anhänger 
 6 Bibellesen & Malen & Gebet  optionale Station     



Einstieg 

Moderator: Hallo zusammen! Schön, dass ihr alle da seid. Heute haben wir einen ganz besonderen Gast. Ihr Name klingt schon richtig beeindruckend – fast wie ein Superhelden-Name. Ich meine, hört euch das mal an: Corrie ten Boom! 

Corie:(lacht) Ja, genau! Boom! (macht Finger-Gun-Move) Ziemlich cool, oder? 

(lacht) Also, ein Cape hatte ich nicht – und Superkräfte auch nicht. Aber ich habe mit Gott so viele spannende Dinge erlebt, dass es sich fast wie eine Superhelden-Geschichte anhört. 

Moderator: Jetzt bin ich neugierig! Wo fängt deine Geschichte an? 

Corrie: Ich bin in den Niederlanden aufgewachsen, in einer kleinen Stadt namens Haarlem. Dort lebte ich mit meinen Eltern und meiner Schwester Betsie. Unser Vater war Uhrmacher, also war unser Haus immer voller tickender Uhren. Aber noch viel wichtiger: Es war ein Haus voller Liebe. 

Moderator: Klingt richtig schön! Aber kam dann nicht der Krieg ?… 

Corrie: Ja, Leider. Vielleicht habt ihr schon von den schlimmen Dingen gehört die in dieser Zeit passiert sind.  Die Nazis haben jüdische Menschen verfolgt – sie wurden aus ihren Häusern geholt und in Lager gebracht. Viele kamen nie wieder zurück. 

Moderator: Oh wie schrecklich. Aber dir und deiner Familie ist doch nichts passiert. Ihr seid ja keine Juden sonder Christen, oder?  

Corrie: Ja, das stimmt, aber wir wussten, dass Gott alle Menschen liebt. Also konnten wir nicht einfach zusehen. Wir versteckten Juden in unserem Haus – hinter einer geheimen Wand! Wenn Soldaten kamen, mussten sie ganz still sein, damit niemand sie fand. 

Moderator: Das klingt total gefährlich! 

Corrie: War es auch. Eine ganze Zeit lang ging es gut, und wir konnten viele Menschen retten. Aber dann … wurden wir verraten. 

Moderator: Oh nein. Hat man euch dann auch mitgenommen ? 

Corrie: Ja. Mein Vater, Betsie und ich wurden verhaftet und ins Konzentrationslager gebracht. Es war furchtbar – kalt, dreckig, voller Leid. 

Moderator: Das kann man sich kaum vorstellen … 

Corrie: Aber selbst dort haben wir erlebt, dass Gott uns nicht allein ließ. Wir hatten eine Bibel mit hineingeschmuggelt, und obwohl es streng verboten war, haben wir daraus gelesen und auch anderen Menschen von Jesus erzählt. Das hat vielen Menschen Hoffnung gegeben. 

Moderator: Das ist unglaublich. Wie schön, dass auch deine Schwester Betsie bei dir war und ihr euch gegenseitig ermutigen konntet.  

Corrie: Ja das stimmt, sie war so ein wunderbarer Mensch. Aber leider hat sie es nicht überlebt … genauso wenig wie mein Vater. 

Moderator:Das tut mir so leid. Aber du hast überlebt, wie ist das möglich ? 

Corrie: Ja, durch ein großes Wunder. Aus dem nichts gab es einen Verwaltungsfehler und ich wurde einfach so freigelassen. Gott ist so gut! Als ich draußen war, wusste ich: Ich muss den Menschen erzählen, was ich mit Gott erlebt habe.  

Moderator: Wow Gott ist echt so gut!  

Corrie: 

Ja voll. Tatsächlich bin ich bei einer Reise sogar einem ehemaligen KZ-Wärter wiederbegegnet.  

Moderator: Oh, was?! Einer von den Männern, die euch so schlimm im Lager haben? Krass!
 

Corrie: Ja … Aber wisst ihr was? Ich würde euch so gerne noch viel mehr Geschichten erzählen – aber leider muss ich jetzt los. Ich habe meiner Nachbarin versprochen, ihr beim Einkaufen zu helfen. (Hier kann man auch etwas Campbezogenes einfügen) 

(schaut in die Runde) Aber ich habe eine Idee! Ich lasse euch mein Tagebuch hier! 

Und wisst ihr was? Wir machen das so: Ich gebe jedem Mitarbeiter eine Seite daraus, dann können sie sie euch vorlesen. Oh ja, das ist gut! Dann könnt ihr euch aussuchen, welche Geschichte euch interessiert, und zum entsprechenden Mitarbeiter gehen. 

Moderator: Ja, das ist mega! Dann hört jetzt gut zu, damit ihr wisst, wo ihr welche Geschichte findet: 

Corrie: Das ist XY. XY, wink mal! Bei ihr erfahrt ihr, wie wir die Juden versteckt haben (oder wie wir die Bibeln ins Lager geschmuggelt haben), und anschließend gibt es ein richtig cooles Spiel. Sie wird z. B. auf der großen Wiese sein. 

Moderator: XY wird euch die Geschichte erzählen, als ganz viele Flöhe im Lager waren – und wie Gott das für etwas richtig Gutes genutzt hat. Ihr findet sie beim WabbelBabbel. 

Corrie: XY erzählt eine für mich ganz besondere Geschichte. Sie handelt von einer Begegnung mit einem ehemaligen, sehr grausamen KZ-Wärter. Ihr findet XY im Spot-Light-Raum. 

Moderator: Wisst ihr, früher hat sich Cori oft gefragt, warum Gott sie so geschaffen hat, wie sie ist. Ihr Vater hat ihr daraufhin etwas Wundervolles gesagt, das ihr unbedingt hören solltet. Die Geschichte wird euch XY hier erzählen. 

Corrie: Bei XY könnt ihr ein hübsches Fußkettchen basteln, das euch immer daran erinnert, dass ihr nie allein seid. Das Basteln findet ebenfalls hier statt. 

Moderator: Und wenn ihr Lust habt, in der Bibel zu lesen oder zu malen, dann könnt ihr zu XY gehen.

Corrie: Für jede Station habt ihr 20 Minuten Zeit. Anschließend könnt ihr zu einer anderen Station gehen und eine neue Geschichte hören.

Und wisst ihr was? Ich habe noch eine Idee! Wie wäre es, wenn ihr alle ein kleines boombastisches Tagebuch bekommt? Dann könnt ihr das Wichtigste darin aufschreiben. 

Moderator:Oh ja, das ist richtig cool!  

Dann teilen wir jetzt eure kleinen Tagebücher aus, und wenn ihr eures habt dann ab zu den Stationen.  

Cori: 

Ja, so machen wir das! Ich wünsche euch ganz viel Spaß, wir sehen uns später nochmal – Tschüüüüs! 



Station 1: „Ich bin mutig“ 

Tagebucheintrag von Corrie ten Boom 

Haarlem, 28. Februar 1944 

Liebes Tagebuch, 

mein Herz schlägt immer noch viel zu schnell. Ich kann es kaum fassen – sie sind weg. Und sie haben niemanden gefunden. 

Seit Wochen verstecken wir die Familie de Vries bei uns zuhause hinter einen geheimen Tür in meinem Zimmer.   

Heute Morgen klopfte es nicht, es donnerte gegen die Tür. Ich wusste sofort: Die Nazis. Mein Magen zog sich zusammen, aber ich hatte keine Zeit nachzudenken. „Versteck!“, rief ich. Die vier rannten los. Ich half der alten Frau, so schnell es ging, dann schob ich die Geheimtür zu. Meine Hände zitterten, aber es musste fest sein. Keine Lücke durfte sichtbar sein. 

Dann war es zu spät. Die Tür flog auf. Männer in Uniform stürmten herein, ihre Augen kalt. Sie durchsuchten alles. Einer warf die Kissen vom Bett, ein anderer riss die Schranktüren auf. Ich stand einfach da, meine Hände um meine Brille geklammert. Bloß nicht auffällig sein. 

Mein Kopf war voller Angst. Mein ganzer Körper fühlte sich an, als würde er gleich versagen. Aber dann kam plötzlich dieser eine Gedanke, so deutlich, als würde mir jemand direkt ins Ohr flüstern: 

„Sei mutig und stark und fürchte dich nicht, denn der Herr, dein Gott, ist bei dir.“ 

Ich hatte immer noch Angst. Aber plötzlich war da noch etwas anderes. Ich kann es nicht richtig erklären. Es war nicht, dass die Angst weg war, aber sie war nicht mehr das Einzige, das da war. Als würde mich jemand an die Hand nehmen. Ich wusste nicht, ob sie das Versteck entdecken würden oder was dann passieren würde. Aber ich wusste, dass Gott hier war. Und dass ich nicht alleine war. 

Sie suchten lange. Klopften gegen Wände, durchwühlten Schubladen. Ich dachte, jeden Moment würden sie rufen: „Hier!“ Aber dann fluchte einer, und sie gingen. 

Ich wartete. Erst eine Minute, dann noch eine. Dann klopfte ich an die Wand. Nach und nach kamen sie heraus. Blass vor Angst, aber lebendig. 

Ich bin immer noch erstaunt, wie es passiert ist. Ich hatte so viel Angst. Ich wusste nicht, wie lange ich es noch aushalten würde. Aber in dem Moment, als ich wirklich nicht mehr weiter wusste, gab mir Gott genau den Mut, den ich brauchte. Es ist verrückt, aber es stimmt: Gott gibt die Kraft dann, wenn wir sie brauchen, nicht zu früh und keine Sekunde zu spät. 

Ich weiß nicht was als nächstes passiert, aber ich weiß jetzt, ich bin mutig weil Gott bei mir ist. 



Die Mädels sollen verstehen, dass sie mutig sind und sein dürfen, weil Gott bei ihnen ist. 

Sie können auch dann mutig sein, wenn sie sich nicht danach fühlen. Sie dürfen darauf vertrauen, dass Gott ihnen zum richtigen Zeitpunkt die Kraft schenkt die sie brauchen.  



Ihr dürft nun folgende Fragen besprechen:  

* Was ist Mut ?  

(mögliche Antwort: Wenn ich etwas mache, vor dem ich eigentlich Angst/Respekt habe (z.B. Wasserrutsche?). Mut ist ein unsichtbarer Helfer, der sagt “Du schaffst das”) 

* Was bedeutet es, dass Gott mir dann Kraft gibt, wenn ich sie brauche ? 

(mögliche Antwort: Gott kennt mich gut. Er hilft mir zum richtigen Zeitpunkt. Wenn ich ihm vertraue und ihn darum bitte, lässt er mich wieder stark und mutig fühlen. (z.B. Stell dir vor, du hast einen großen, schweren Rucksack zu tragen. Du könntest es alleine nicht schaffen, aber jemand, der dir hilft, gibt dir die Kraft, ihn zu tragen.)) 

Sie dürfen nun die Wahrheit „Ich bin mutig“ (Josua 1,9) in ihr Tagebuch schreiben.  

Erkläre ihnen, dass es auch in der Bibel ganz viele Menschen gab, die Angst hatten, aber in den richtigen Momenten mutig und stark sein konnten, weil Gott bei ihnen war.  



Aktion: Nun dürfen die Mädels selber mutig sein. Spielt gemeinsam „Versteck & Abschlagen“ 

* es gibt eine Sucherin, die anderen müssen sich vor ihr verstecken 

* sobald die Sucherin jemand sichtet, rennt sie zur Basis und ruft „Name ab!“. Die Versteckte versucht vor der Sucherin zur Basis zu rennen und sich frei zu machen (ruft „ Name frei“). Wurde sie vorher “abgeschlagen”/”ausgerufen, hat sie leider verloren.   

* Ziel der Spielerinnen ist es ungesehen vor der Sucherin zur Basis zu rennen und sich freizumachen (rufen „Name frei!“)  

* Das Spiel endet, wenn alle Mädels entweder freigemacht oder abgeschlagen wurden.  

* Neue Sucherin ist die Person, die als erste abgeschlagen/ausgerufen wurde. 



Station 1 Regenprogramm Alternative: „Ich bin mutig“ 

20. September 1944 – Ravensbrück 

Liebes Tagebuch,  

heute hatte ich so große Angst. 

Wir sind nun im Konzentrationslager angekommen. Als wir aus dem Zug geholt wurden, mussten wir uns in eine lange Schlange stellen und all unsere Dinge abgeben. Auch das was mir auf der Welt am liebsten ist, meine Bibel. Ich will sie nicht abgeben, besonders hier, ist dieses Buch voller Hoffnung das Wertvollste das ich habe. Vor mir sah ich wie eine Frau nach der nächsten von den Wachen durchsucht wurde. Sie rissen Taschen auf, warfen Kleidung auf den Boden, und klopften die Frauen nach Gegenständen ab. Ich spürte die kleine Bibel fest an meinem Körper gebunden und dachte: Ist das wirklich klug? Ist es das wert?Was, wenn sie mich erwischen? Was, wenn sie mich bestrafen – oder Betsie? Vielleicht wäre es besser, sie unauffällig fallen zu lassen. Dann wäre ich sicher. 

Aber sofort kam ein anderer Gedanke: Was, wenn wir sie brauchen? So viele Frauen hier drinnen kennen meinen Gott noch nicht, sie müssen von ihm erfahren!Ich konnte sie nicht wegwerfen. Also blieb sie bei mir.Die Schlange wurde kürzer. Mein Herz hämmerte. Dann stand ich vor der Wache. Ein großer Mann mit kalten Augen. Er sah mich von oben bis unten an. 

„Hast du etwas mitgenommen? “ 

Mein Atem stockte. Mein Mund war trocken. Jetzt ist es vorbei. Jetzt werden sie mich durchschauen. 

Herr, hilf mir! Betete ich in Gedanken.  

Plötzlich spürte ich Frieden in mir. Ich hatte immer noch Angst. Aber plötzlich war da noch etwas anderes. Ich kann es nicht richtig erklären. Es war nicht, dass die Angst weg war, aber sie war nicht mehr das Einzige, das da war. Als würde mich jemand an die Hand nehmen. Ich wusste nicht, ob sie die Bibel entdecken würden oder was dann passieren würde. Aber ich wusste, dass Gott bei mir ist.  

Meine Stimme zitterte nicht mehr. Ich sah dem Mann in die Augen. 

„Nein“, sagte ich ruhig. 

Er hielt inne, als wollte er etwas sagen – doch in diesem Moment rief jemand laut von hinten. Ein anderer Wärter winkte ihm zu, und sagte etwas, dass ich nicht verstehen konnte. Der Mann fluchte leise, schaute mich noch einmal kurz an und winkte mich dann ungeduldig durch. 

Ich ging weiter. Ein Schritt, dann noch einer. Ich hatte es geschafft. Die Bibel war im Lager. 

Betsie nahm meine Hand und flüsterte: „Gott hat dich hindurchgetragen, er hat dir Kraft geben und dann ein Wunder getan.“ 

Ja. Ich hatte gezweifelt, ich hatte Angst gehabt. Aber es stimmt. Gott gab mir die Kraft dann, als ich sie brauchte, nicht zu früh und keine Sekunde zu spät. 



Die Mädels sollen verstehen, dass sie mutig sind und sein dürfen, weil Gott bei ihnen ist. 

Sie können auch dann mutig sein, wenn sie sich nicht danach fühlen. Sie dürfen darauf vertrauen, dass Gott ihnen zum richtigen Zeitpunkt die Kraft schenkt die sie brauchen.  



Ihr dürft nun folgende Fragen besprechen:  

* Was ist Mut ?  

(mögliche Antwort: Wenn ich etwas mache, vor dem ich eigentlich Angst/Respekt habe (z.B. Wasserrutsche?). Mut ist ein unsichtbarer Helfer, der sagt “Du schaffst das”) 

* Was bedeutet es, dass Gott mir dann Kraft gibt, wenn ich sie brauche ? 

(mögliche Antwort: Gott kennt mich gut. Er hilft mir zum richtigen Zeitpunkt. Wenn ich ihm vertraue und ihn darum bitte, lässt er mich wieder stark und mutig fühlen. (z.B. Stell dir vor, du hast einen großen, schweren Rucksack zu tragen. Du könntest es alleine nicht schaffen, aber jemand, der dir hilft, gibt dir die Kraft, ihn zu tragen.)) 

Sie dürfen nun die Wahrheit „Ich bin mutig“ (Josua 1,9) in ihr Tagebuch schreiben.  

Erkläre ihnen, dass es auch in der Bibel ganz viele Menschen gab, die Angst hatten, aber in den richtigen Momenten mutig und stark sein konnten, weil Gott bei ihnen war.  



Aktion: Nun dürfen die Mädels selber mutig sein und eine Bibel schmuggeln. 

Die Gruppe soll mit einer Bibel einen reißenden Fluss überqueren, um diese sicher ans andere Ufer zu bringen. Der Fluss kann mit zwei Linien markiert werden. In diesem Fluss liegen Steine (Brettchen), um von einer Uferseite zur anderen zu gelangen. 

– Die Gruppe stellt sich an eine Uferseite und beginnt nacheinander, die Steine zu besteigen. 

– Sobald eine Person auf irgendeinem Stein steht, wird dieser “wackelig und löst sich vom Grund”. Damit der Stein jedoch auch von anderen Personen genutzt werden kann, ohne völlig wegschwimmen, muss immer mindestens ein Fuß diesen Stein berühren, um ihn festzuhalten. Sobald ein wackeliger Stein nicht mehr berührt wird, wird dieser von der Strömung “weggespült” (d.h. er wird von einer Mitarbeiterin aus dem Spiel entfernt und die Mädels haben einen Stein weniger, um ans andere Ufer zu gelangen). 

– Steine können getragen werden, aber nicht geworfen. 

– Sobald eine Person in das Wasser fällt, geht es von vorne los. 

– Wenn die ganze Gruppe inklusive Bibel am anderen Ufer angekommen ist, haben sie die Aufgabe geschafft. 



Station 2 – „Gott leuchtet durch mich“ 

Die Mädels sollen verstehen, dass Gott sie gebrauchen möchte, um Licht in die Dunkelheit zu bringen. Für jede einzelne hat er einen besonderen Plan und wir dürfen uns dazu entscheiden, uns von ihm gebrauchen zu lassen. 

Ravensbrück, 15. Oktober 1944 

Liebes Tagebuch,  

Ich kann sie nicht mehr zählen – die Flöhe. Sie sind überall. In den Strohmatten, in unseren Kleidern, sogar in unseren Haaren. Sie krabbeln, sie beißen, und egal, wie oft ich mich kratze, es hört nicht auf. Gott, warum mutest du uns das auch noch zu ? Ist es nicht schon schlimm genug? 

Plötzlich fiel mir etwas auf. Die Aufseherinnen betraten schon seit einigen Stunden unsere Baracke nicht – wegen der Flöhe! Ich konnte es kaum glauben. Überall im Lager kontrollieren sie und bestrafen sie-  aber hier bleiben sie weg. 

Und so konnten wir tun, was an keinem anderen Ort möglich war: Wir konnten mit den Frauen beten, aus unserer kleinen Bibel vorlesen und über Gottes Liebe sprechen. Erst leise, dann immer mutiger. Frauen, die keine Hoffnung mehr hatten, hörten zu. Manche hielten sich an unseren Händen fest, wenn wir beteten. Andere ließen zum ersten Mal seit Wochen Tränen zu. Ich sah, wie die Worte Leben in die müden Gesichter brachten. Einige hörten zum ersten Mal von einem Gott, der sie liebt. 

Da fiel mir Matthäus 5,14-16  

„Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berge liegt, kann nicht verborgen bleiben.  

(…) So soll euer Licht leuchten vor den Leuten, dass sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ 

Gott hat mich hierher gestellt – in diese Baracke, zu diesen Frauen.  

Ich durfte ihnen  Licht in ihre Dunkelheit bringen.  

Es ist so schön, dass Gott mich gebraucht. Dass er einen Plan mit mir hat, und ich ihm helfen darf seine Liebe zu verbreiten.  

Schreibt in euer Tagebuch die Wahrheit „ Gott will mit mir Geschichte schreiben“ (Jeremia 29,11)  

Wer von Gott gebraucht werden möchte, darf das unter diese Wahrheit festmachen und schreiben: „Gott, bitte gebrauche mich“ 



Aktion:  

* Habt Spaß auf dem Wabbelbabbel, aber Vorsicht wer einen Flo, also einen Ball berührt muss raus. 

* Alle Kinder die draußen sind, müssen gemeinsam eine Aufgabe erfüllen, erst wenn diese erfüllt ist dürfen alle die draußen sind wieder rein:  

Aufgabe: Transportiert mit den Händen das Wasser des vollen Eimers in den Leeren. Ihr dürft nur eure Hände benutzen !  

(Ist das geschafft, müssen die nächsten rausgeflogenen Kinder das Wasser wieder in den anderen Eimer transportieren. Fülle vorher den Eimer nochmal auf)  

Idee: wir schreiben mit Wasseraktivierender Farbe (oder mit Holzleim+Lebensmittelfarbe oder Wachs) die Wahrheit in den Eimer. Die Schrift wird nur sichtbar wenn sie nass wird.  

Falls du Zeit hast mit den Mädels über das Spiel zu sprechen, hier zwei Gedanken: (Richtung Gospelconnection) 

—> Wie in der Geschichte gebraucht Gott schlechte Dinge (Flöhe/ das Ausscheiden) für seinen guten Plan (Corrie könnte den Frauen helfen/ die Mädels können sich gegenseitig helfen wieder reinzukommen)  

—> Gott möchte dich gebrauchen, um anderen Menschen zu helfen und anderen seine Liebe zu zeigen 

Fragen: -Hast du schon mal erlebt, dass Gott dich gebraucht hat ?  

(mögliche Antwort: anderen helfen, zu jemandem freundlich sein, etwas teilen, den Glauben weitergeben,…) 

-Wo würdest du gerne, dass Gott dich gebraucht ?  

(Aufgabe in der Gemeinde, zu Hause helfen, jemandem eine gute Freundin sein, anderen Gottes Wort weitersagen,..) 



Station 3 – „Ich kann vergeben, weil Gott mir Kraft gibt“ 

Tagebucheintrag:  

1947 – In einer Kirche in München 

Ich konnte es kaum fassen. Ich war hier, in dieser kleinen Kirche in München, und predigte über Vergebung. 

Ich sprach zu einer Gruppe von Menschen, die mich eingeladen hatten. Sie hörten mir zu, als ich von Gottes Gnade und seiner unendlichen Liebe erzählte, von der Freiheit, die die Vergebung bringt. Und dann passierte es. 

Nach meinem Vortrag kam ein Mann auf mich zu. 

Ich erkannte ihn sofort. Alles in mir zog sich zusammen. Er war einer der schlimmsten Wärter im Lager, einer der Grausamsten. Ich erinnerte mich genau daran, wie ich gedemütigt und unter Schmerzen an ihm vorbeilaufen musste. 

Und jetzt stand er vor mir. Da, in der Kirche. Zorn stieg in mir auf, ich schnappte nach Luft. 

„Ich war Aufseher in Ravensbrück“, sagte er zu mir. 

Ich hielt inne. Meine Worte stockten. Ich konnte ihn kaum ansehen. Wie konnte er es wagen, nach dem, was er getan hatte, hier aufzutauchen? 

„Ich bin nun Christ“, fuhr er fort. „Ich weiß, ich habe Grausames getan, aber ich habe Gottes Vergebung für meine Grausamkeit empfangen und ich flehte Gott an, eines meiner Opfer persönlich um Vergebung bitten zu dürfen. Fräulein ten Boom, können Sie mir vergeben?“ 

Ich spürte, wie mein Herz ganz kalt wurde. Ich erinnerte mich an all die Nächte, in denen ich unter Schmerzen nicht schlafen konnte. Ich sah meine Schwester vor mir, wie sie im Sterben lag und unter seiner Aufsicht leiden musste. Wie alle Frauen im Lager unter ihm litten. All das kam auf einmal zurück. Und ich sollte ihm vergeben? 

Es ging nicht, es ging einfach nicht. Ich konnte ihm nicht vergeben. Ich konnte ihn nur hassen. 

Aber dann sagte ich: „Danke, danke, Jesus, dass du mein Herz verändert hast. Du hast mir Gottes Liebe durch den Heiligen Geist geschenkt. Und danke, Vater, dass deine Liebe größer ist als mein Hass.“ 

Und in diesem Moment passierte etwas Unglaubliches. Der Kloß in meinem Herz löste sich, die ganze Wut und der ganze Hass fielen von mir ab. Ich war frei. 

Und ich konnte sagen: „Bruder, gib mir deine Hand.“ Und als wir uns die Hand gaben, spürte ich Gottes Liebe durch meine Arme strömen. 

Noch nie hatte ich das große Meer Gottes Liebe so deutlich gespürt wie in dem Moment, als ich meinem Feind vergeben hatte. 

Er schaute mich an, als könnte er es kaum fassen. „Danke“, sagte er leise. „Danke.“ 

Als er ging, fühlte ich mich, als ob ein Riegel in meinem Herzen aufgeschlossen wurde. Ich hatte ihm vergeben. Und in diesem Moment wusste ich: 

Ich konnte ihm nicht vergeben. Aber Gott kann. Es war nicht meine Stärke, die mir geholfen hatte, sondern Gottes Gnade



Die Mädels sollen verstehen was Vergebung ist. Vergebung bedeutet nicht, dass man das Unrecht, das geschehen ist gutheißt oder so tut als wäre es nicht passiert.  

Sondern, dass man sich dazu entscheidet den Groll und die negativen Gefühle loszulassen, und dem anderen seine Schuld nicht mehr vorzuhalten.  

Vergebung befreit also nicht nur die andere Person, sondern auch uns von der Wut und dem Hass.  

—> Wir können die Entscheidung treffen zu vergeben, aber wir brauchen Gott der unser Herz von der Wut und der Verletzung heilt.  

Fragen für die Mädels:  

* Warum ist es oft so schwer zu vergeben ?  

(mögliche Antwort: Weil wir wütend, verletzt ode traurig sind und es sich ungerecht anfühlt zu sagen “ich vergebe dir”)  

* Warum ist es wichtig zu vergeben ?  

(mögliche Antwort: Vergebung macht uns innerlich stark und unser Herz gesund. Vergeben hilft uns wieder glücklich zu sein und den Schmerz/Ärger loszulassen, der uns nur selbst schadet. So können wir wieder Platz schaffen für Frieden und für Gott. Außerdem hat Gott uns auch vergeben und erwartet dasselbe von uns. Das sagen wir sogar oft in dem “Vater unser”.) 

—> wie cool ist es, dass Gott uns dabei hilft  

Schreibt die Wahrheit „ Ich kann vergeben, weil Gott mir Kraft gibt “  

 in dein Tagebuch 

 2.Korinther 12,9 

Aber er hat zu mir gesagt: »Meine Gnade ist alles, was du brauchst! Denn gerade wenn du schwach bist, wirkt meine Kraft ganz besonders an dir.«  

Erkläre ihnen, dass Gott uns versprochen hat, dass er uns seine Kraft schenkt besonders dann wenn wir schwach sind. Dass er das tut ist Gnade. Deshalb ist seine Gnade alles was wir brauchen.  



Aktion:  

Die Mädels haben jetzt selber die Möglichkeit da Vergebung auszusprechen, wo sie immer noch Wut empfinden.  

Sie dürfen die Dinge und Menschen auf ein Zettel schreiben.  

Zbs: Ich vergebe meiner Schwester, weil sie mein Armband geklaut hat 

Betet anschließend, dass Gott euch hilft zu vergeben und euch Frieden schenkt. 

Verbrennt nun die Zettel in einer kleinen Feuerschale 



Station 4  „Ich bin wunderbar gemacht“ 

Harleem, 28. Mai 1924 

Heute saß ich wieder in Papas Werkstatt, zwischen dem Ticken der Uhren, das mich normalerweise beruhigt. Aber heute nicht. Heute war mein Herz genauso unruhig wie die vielen kleinen Zahnräder, die sich vor mir drehten. 

Ich habe es so satt, mich ständig mit meiner Schwester Betsie zu vergleichen. Sie ist so sanft, so geduldig, so…perfekt. Wenn sie lacht, müssen alle mitlachen. Wenn sie spricht, hören die Leute wirklich zu. Und ich? Ich stolpere über meine Worte, bin oft zu ungeduldig, zu impulsiv. Neben ihr fühle ich mich so… falsch. 

Also habe ich Papa gefragt: „Warum hat Gott mich nicht mehr wie Betsie gemacht?“ 

Er hat mich lange angeschaut, dann eine Uhr zur Hand genommen und das Gehäuse geöffnet. „Siehst du das hier?“, sagte er und zeigte auf die winzigen Zahnräder. „Jede einzelne hat eine Aufgabe. Manche sind groß und auffällig, andere klein und unscheinbar. Aber wenn nur ein einziges fehlt, funktioniert die ganze Uhr nicht mehr richtig.“ 

Ich wusste nicht genau, was er mir damit sagen wollte. 

„So hat Gott auch dich gemacht, Corrie,“ sagte er dann. „Du bist genau richtig – nicht wie Betsie, sondern wie du. Betsie hat ihre Gaben, du hast deine. Und ohne dich wäre die Welt nicht vollständig.“ 

Ich habe lange darüber nachgedacht. Vielleicht muss ich gar nicht wie Betsie sein. Vielleicht hat Gott mich genau so gewollt, wie ich bin. 

Heute Abend habe ich in meiner Bibel gelesen. Psalm 139,14: 

„Ich danke dir, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt es wohl.“ 

Langsam beginne ich es zu verstehen. Gott hat keinen Fehler gemacht – nicht mit Betsie und nicht mit mir. 



Die Mädels sollen hier erkennen, dass sie wunderbar und einzigartig gemacht worden sind. Dass Gott sie genau so wollte wie sie sind.  

 Fragen für die Mädels:  

* Gott hat niemanden besser oder schlechter gemacht, sondern genau richtig und extrem Wertvoll.  

Wie fühlt es sich an zu hören, dass du wunderbar gemacht bist ? 

(mögliche Antwort: a) ich fühle mich leicht. Es befreit mich von Stress/Druck perfekt zu sein/so wie andere zu sein. b) Es fällt mir schwer das zu glauben, doch ich möchte es mir immer und immer wieder vorlesen, bis die Wahrheit in meinem Herz angekommen ist)  

Schreibst gemeinsam in euer Tagebuch „Ich bin wunderbar gemacht“ (Psalm 139,14)  



Aktion:  

Die Mädchen dürfen sich gegenseitig Namensschilder aufkleben auf denen sie schreiben, was Gott an der anderen Person wunderbar gemacht hat.  

(Achte darauf, dass jedes Kind mind 2 Sticker enthält und nur Positives aufgeschrieben wird.) 



Station 5 “Gott zeigt mir den Weg” 

Corri hat in ihrem Leben immer wieder erfahren, dass sie nie alleine ist. Denn Gott war immer bei ihr. 

Woher sie das weiß, dass Gott immer bei ihr war? 

Corri hat oft einfach nur gebetet und dann gemerkt, wie ihr Herz beruhigt wurde. Oder wie sie sich auf einmal warm, geliebt gefühlt hat. 

In vielen Situationen ist Corri auch ein Bibelvers eingefallen, der ihr neuen Mut geschenkt hat. Oder manchmal hat ein Bibelvers auch Corri den Weg gezeigt, wenn sie nicht wusste, was sie tun soll. 

Da die Bibel Gottes Wort ist, ist es so, als ob Gott direkt zu ihr geredet hat. 

Gott möchte auch dich begleiten und zu dir sprechen. 

Fragen für die Mädels: 

Woran kann man merken, dass Gott einen begleitet? 

(mögliche Antwort: warmes gefühl, gute Gedanken, manchmal merkt man im Nachhinein wie “perfekt” eine Sache gepasst hat/geführt wurde, Ermutigungen anderer) 

Kennst du noch mehr Möglichkeiten, wie Gott zu uns sprechen kann? 

(mögliche Antwort: Bibel, Gebet, andere Menschen, Gedanken, Gefühle, Lieder, Bilder, Schöpfung, Träume/Visionen,..) 

Wenn du nicht weiter weißt oder neuen Mut brauchst, kannst du wie Corri in der Bibel nach Antworten suchen. Vielleicht kennst du schon Bibelverse auswendig, die dir oft weitergeholfen haben und wie eine Taschenlampe den Weg gezeigt haben. Die Bibel wird sogar manchmal als Fußleuchte bezeichnet: “Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg”. (Psalm 119,105) 



Aktion: Fußband basteln 

Die Mädels basteln sich Fußbänder. Jede bekommt ein Gummi/Faden und einen Glühbirnen-Anhänger, als Erinnerung dass Gottes Wort “unseres Fußes Leuchte” ist. 

Zusätzlich können sie mit den Buchstaben- und Zahlenperlen eine Abkürzung eines Bibelverses auf das Fußband fädeln. Das kann ein Bibelvers sein, der für sie viel bedeutet, ihnen schon mal weitergeholfen hat oder z.B. ihnen Mut macht. 

Wer keinen Bibelvers weiß kann sich aus der folgenden Auflistung inspirieren lassen, in der Bibel nachschlagen oder sich einen Vers der Corri-Stationen aussuchen.